5 Schreib-fun-facts über mich

1. Beim Schreiben trinke ich Kaffee mit Milchschaum

Ich liebe Kaffee mit Milchschaum, man kann es auch Cappuccino nennen. So trinke ich meinen Kaffee am liebsten. Cappuccino hat für mich die perfekte Mischung aus Kaffee mit Milch und Schaum, so dass der Kaffee nicht zu stark ist und der Milchschaum nach und nach verschwindet. Ich mache meinen Milchschaum übrigens per Hand.

Dazu habe ich eine kleine Kanne. Die funktioniert ähnlich, wie eine Frenchpress Kaffeebereiter. In der Kanne ist nämlich ein Sieb mit winzigen Löchern. Indem man das Sieb mehrmals durch die Milch presst, entstehen kleine Luftblasen in der Milch.

Allerdings muss die Milch dafür warm sein, ideal ist eine Temperatur zwischen 60-70 Grad. Ich habe mal in einem Cafe gearbeitet, deshalb weiß ich das. Mittlerweile hab ich raus, wie ich die Mikrowelle einstellen muss, um diese Temperatur zu bekommen. Mittlerweile ist der Kaffee im Zusammenhang mit dem Schreibtisch immer schon ein kleiner trigger: Jetzt schreibe ich. 

Die Tasse steht dann neben mir und meinem Laptop.

Wenn ich eine Gedankenpause mache, dann nehme ich einen Schluck ehe ich weiter schreibe.

Manchmal passiert es mir, dass der Kaffee kalt wird, weil ich so ins Schreiben vertief bin, dass ich ihn vergesse. Manchmal passiert es mir jedoch auch, dass ich den Kaffee leer habe bevor ich viele Wörter in meinem Dokument gelandet sind.

Es gibt solche und solche Kaffee-Schreib-Sitzungen.

Nur abends, da kann ich nicht mit Kaffee schreiben, da ist es dann eher ein Kakao oder ein Tee oder einfach nur Wasser.

2. Ich Zähle täglich meine geschriebenen Wörter

Das Zählen der Wörter hilft mir auf verschiedene Weise. In erster Linie mach ich das, damit ich einen Überblick habe, wie viel ich überhaupt schreibe. Aber ich mache es auch, um meine Challenges zu erreichen. Das sind zum einen die 100amTag Challenge, die Wörtermillionärin-Challenge und die 12in22 Challenge.

Das Zählen funktioniert ganz gut, wenn ich meinen Text einfach nur runter schreibe, also Rohtext produziere. So funktioniert es ja auch beim NaNoWriMo im November, bei dem die Wörter des Entwurfs gezählt werden. Der erste Entwurf wird einfach geschrieben und so nach und nach Wörter produziert, bis man die 50.000 erreicht hat.

Beim Überarbeiten wird es dann schon schwieriger zu zählen. Auch die Recherchearbeit hat so ihre Zähl-Tücken. Viele Schriftsteller fragen sich, wie hier die Wörter gezählt werden. Ich habe festgestellt, dass jeder Autor es ein wenig anders macht.

Ich handhabe es so:

  • Bei meinen Rohtexten zähle ich alle Wörter die ich schreibe (zum Glück muss ich nicht selbst zählen, sondern der PC übernimmt das für mich).
  • Bei der Recherche zähle ich nur selbstgemachte Notizen, da diese oft in meine Texte einfließen.
  • Beim Überarbeiten kommt es drauf an: mache ich nur kleine Änderungen an meinem Texte oder Absatz, so zähle ich die Wörter nicht. Schreibe ich jedoch einen Text komplett um, oder ist viel zu korrigieren, dann zähle ich die Wörter.

Übrigens findet man beim Zählen von Wörtern häufig ein „k“ hinter der Zahl. Zum Beispiel beim NaNo (Abkürzung für NaNoWriMo) sind es 50K. K ist die Abkürzung für Kilo und meint, dass man das tausendfache nimmt. Also 50K sind 50.000. Ich verwende häufig bei meinen Schreibzielen auch dieses K. So will ich zum Beispiel öfter mal einen 10K-Tag machen, also 10.000 Wörter an einem Tag schreiben.

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3. Am meisten lenkt mich YouTube vom Schreiben ab

Ja, ich muss zu meiner Schande gestehen, ich liebe YouTube. Sicherlich werde ich dort auch eines Tages selbst einen Kanal haben. Aber jetzt wo ich noch keinen Kanal habe, ist YouTube meine zweite Suchmaschine. DAs kann dazu führen, dass ich statt zu schreiben dort versacke. Vor allem, wenn ich gerade nicht weiter weiß oder nicht weiß wo ich anfangen soll, oder ich eigentlich werde Lust noch Motivation zum Schreiben habe, dann ist YouTube meine schlimmste Falle.

Ich kann dort herrlich prokrastinieren und mir ganz viele tolle und wichtige und inhaltlich wertvolle Videos anschauen. Und dann denke ich auch noch, ich sei unheimlich produktiv gewesen, weil ich ja soviel gelernt habe. Und oft stimmt das sogar. In vielen Videos sind Inhalte die mich in meinem Leben voran bringen und mir helfen, aber so wie alles, hat das Schauen der YouTube-Videos auch noch eine zweite Seite. Ich mache nicht das, was ich eigentlich machen sollte und ja sogar wollte, nämlich: Schreiben. Ich verliere mich stattdessen im Universum der Videos. Oft habe ich schon versucht erst zu schreiben und mir als Belohnung ein Video zu gönnen, doch leider funktioniert das bei mir nur selten. Manchmal war es aber auch so, dass ein Video mich so inspiriert hat, dass es mich zum Schreiben gebracht hat. Also dieses YouTube hat zwei Seiten:

  1. Ich lerne dort viel Neues und kann mich inspirieren lassen und manchmal motiviert es mich sogar zu schreiben
  2. Es lenkt mich vom Schreiben ab und gibt mir den Schein ich wäre produktiv, dabei procrastiniere ich nur

Ich werde wohl weiter auf den „Play-Button“ klicken und hoffentlich vorher schon etwas geschrieben haben.

4. Ich Kann auch mit dem Handy auf dem Spielplatz schreiben

Als Mutter von zwei Kindern verbringe ich Zeit auf dem Spielplatz. Viel Zeit. Immer häufiger beschäftigen sie sich dort alleine. Ich schaue ihnen gerne dabei zu. Oft wollen sie auch ganz für sich spielen, unbeobachtet. Aber immer häufiger ist es mir passiert, dass ich mich langweilte. Also begann ich auf meinem Handy an meinen Texten und Geschichten weiter zu arbeiten.

Mittlerweile gehe ich extra zum Arbeiten auf den Spielplatz. Die Kinder lieben Spielplätze und können sich an der frischen Luft austoben. Und ich kann arbeiten. Auf dem Weg dorthin singen oder spielen wir zusammen. Für mich ist das eine Win-Win-Win-Situation. Dabei besuchen wir immer mal wieder andere Spielplätze und haben so, je nach Weg auch mal einen längeren Spaziergang dorthin. Da es mir zu umständlich ist, meinen Laptop mitzunehmen, muss mein Handy herhalten. Dazu habe ich mir mal ein größeres und gutes Handy gegönnt, so dass ich problemlos darauf schreiben kann. 

Für mich ist das die ideale Lösung für unterwegs. Ich kann die Wörter sogar diktieren. Mein iPhone bietet die Funktion und die läuft ziemlich gut. Nur wenn zu viele Menschen dort sind und mir zuhören könnten, was mir unangenehm ist, tippe ich die Wörter.

Anfangs dachte ich, das weder das diktieren, noch das Schreiben auf dem Spielplatz für mich funktionieren würde. Ich dachte ich kann nur am Schreibtisch schreiben. Ich dachte, ich brauche eine richtige Tastatur. Ich dachte Menschen, die ihre Texte diktieren sind von einem anderen Stern. Aber Not macht erfinderisch. So brachte ich mir bei es zu Können. Mittlerweile läuft das schon ganz automatisch. Es ist einfach eine Sache der Übung.

5. Ich Schreibe gerne früh Morgens

Regelmäßig versuche ich morgens vor 6h aufzustehen. Als erstes koche ich mir einen Kaffee (mit Milchschaum natürlich ;-)). Dabei fahre ich meinen Laptop hoch. Am frühen morgen ist die Welt noch still und meine Gedanken ganz frisch. Meist habe ich am Abend vorher festgelegt, woran ich weiter arbeiten will. Wenn nicht suche ich mir spontan etwas aus, woran ich arbeiten will.

So früh morgens kann ich mich viel besser konzentrieren, weil ich ausgeruht bin. Dadurch habe ich Kraft und Energie mich auch schwieriger Textstellen zu widmen. Meine Kinder sind Frühaufsteher, deshalb ist es an manchen Tagen nur eine halbe Stunde für mich. Aber das ist oft eine sehr effektive halbe Stunde. Wenn ich frei habe und die Kinder in Kita und Schule sind oder wenn sie am Wochenende bei den Großeltern übernachten, habe ich sogar einen ganzen Vormittag Zeit zum Schreiben und arbeiten.

Dann wachsen meine Projekte sogar um ein riesiges Stück.

Früh morgens zu Schreiben ist das Beste, was ich tun kann um mit meinen Büchern voran zu kommen.

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